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Flüchtlingshilfe

Flüchtlingshilfe in Heimbach sucht auch in 2017 weiterhin helfende Hände!!!

Im Vergleich zum Jahr 2015 wurden der Stadt Heimbach in diesem Jahr deutlich weniger schutzbedürftige Menschen zugewiesen. Dies hatte mit Sicherheit weniger damit zu tun, dass sich trotz sinkender Flüchtlingsströme die Sicherheitslage in den Krisengebieten der Welt wirklich verbessert hätte, sondern dass insbesondere die größeren Städte in den Ballungszentren über das Jahr hinweg ihre Aufnahmequoten erfüllen mussten. Nichtsdestotrotz stellt die Versorgung von Asylbewerber/-innen und Flüchtlingen weiterhin ein enormer Kraftakt für Verwaltung und die ehrenamtlichen Helfer/-innen in der Zukunft dar.

Ein Teil der Asylbewerber/-innen konnten ihre Asylverfahren in diesem Jahr endlich abschließen. Dem größten Teil dieser Personen wurde ein befristeter Schutzstatus zuerkannt. Einige dieser Menschen werden Deutschland auch wieder verlassen müssen, da ihnen von Seiten des zuständigen BAMF der Schutzstatus nicht zugesprochen wurde.

Ein Großteil der Menschen befindet sich aber auch weiterhin noch in der langwierigen Wartephase bis hin zur für sie wichtigen Entscheidung, ob sie nun bleiben können und ihnen der Schutzstatus zuerkannt wird oder nicht. Dieser Personenkreis bedarf auch weiterhin unserer Unterstützung bei der Bewältigung unterschiedlichster Alltagsprobleme. Bisher kann die Verwaltung auf einen sehr motivierten und engagierten ehrenamtlichen Personenkreis zurückgreifen, welcher sich selbstlos und fast unermüdlich für die Flüchtlinge einsetzt.

Aus diesem Grund rufe ich nochmals herzlich auf, sich bei der ehrenamtlichen Flüchtlingshilfe in Heimbach zu engagieren. Es werden noch weitere Freiwillige gesucht, die bereit sind, die seit längerem etablierten Flüchtlingshelfer/-innen aus Heimbach bei ihrer Arbeit zu unterstützen.

Viele Asylbewerber-/innen und Flüchtlinge haben über das Jahr hinweg schon viel Positives erreicht. Von Betriebspraktika, über verschiedene Qualifizierungsmaßnahmen bis hin zu Ausbildungen, Vollzeitanstellungen und geringfügigen Beschäftigungen ist alles dabei. Dies verdanken wir nicht zuletzt dem außerordentlichen ehrenamtlichen Engagement. Ein großer Dank gilt hier natürlich insbesondere den ortsansässigen Gewerbetreibenden, die mit der Zurverfügungstellung eines Praktika- bzw. Arbeitsplatzes einen wichtigen Beitrag in Richtung Integration geleistet haben. Vielleicht besteht ja in Zukunft bei weiteren Betrieben in Heimbach die Bereitschaft und Kapazität, eine/n Asylbewerber/-in bzw. Flüchtling zu beschäftigen.

Flüchtlingskinder besuchen weiterhin die Kindertagesstätten im ganzen Stadtgebiet sowie das Schulangebot an unserer Grundschule und weiterführenden Schulen im Kreis Düren.

Einige Erwachsene gehen auch weiterhin erfolgreich und überzeugend einer gemeinnützigen Tätigkeit im städt. Bauhof nach und sammeln hier auch wichtige Erfahrungen zur Aufnahme einer Ausbildungs- oder Arbeitsstelle im Rahmen von arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen. Einige zugewiesene Personen bleiben uns jedoch trotz stetiger Bemühungen auch weiterhin fern und wollen nicht in die Gesellschaft aufgenommen werden. Integration ist halt keine Einbahnstraße.

Ein weiteres wichtiges Thema stellt die kürzlich in Kraft getretene sog. Wohnsitzauflage für anerkannte Flüchtlingen dar. Von der Wohnaufsitzlage betroffen sind Personen (aus Herkunftsländern mit hoher Schutzquote: insbesondere Syrien, Eritrea, religiöse Minderheiten im Irak), deren Anerkennung als Schutzbedürftige nach dem 1.1.2016 erfolgte und die nicht in einer Beschäftigung oder einem Ausbildungsverhältnis stehen.

Dieser Personenkreis wird den Kommunen anhand eines separaten Verteilungsschlüssels, neben den auch weiterhin zu erwartenden Zuweisungen von schutzbedürftigen Personen nach dem Flüchtlingsaufnahmegesetz, zugewiesen.

Dies bedeutet, dass wir umso mehr auf das Engagement der Bürgerinnen und Bürger aus Heimbach angewiesen sind. Aber auch die Frage nach ausreichendem Wohnraum stellt sich weiterhin. Die anerkannten Flüchtlinge leben derzeit noch in den von der Stadt angemieteten Wohnungen, sind allerdings verpflichtet, aufgrund ihrer Anerkennung selbst Wohnungen anzumieten. Die städtisch angemieteten Wohnungen werden in Zukunft auch wieder benötigt um neu zugewiesene Asylbewerber/-innen und Flüchtlinge dort unterzubringen.

In Heimbach können wir bis heute eine recht zufriedenstellende „dezentrale“ Wohnsituation aufrechterhalten. Nicht zuletzt durch die Unterstützung von vielzähligen privaten Haus- und Wohnungseigentümern aus Heimbach, die ihren nicht genutzten Wohnraum für viele Flüchtlinge und Flüchtlingsfamilien zur Verfügung stellen. Wir konnten insbesondere bisher dafür Sorge tragen, dass den Familien mit Kindern separate Wohnungen zur Verfügung gestellt werden konnten. Die eigene Wohnung bleibt unverzichtbare Grundvoraussetzung und somit Ausgangslage, sich eigenständig und eigenverantwortlich in unserer örtlichen Gemeinschaft zurechtzufinden und einzubringen.

Wer also über leerstehende Wohnungen und Häuser im Stadtgebiet Heimbach verfügt und  diese direkt an anerkannte Flüchtlinge vermieten möchte, wendet sich bitte an die Stadtverwaltung Heimbach. Es werden insbesondere Wohnungen für Familien mit Kindern benötigt. Jedes Wohnungsangebot kann grundsätzlich helfen und ist willkommen.

 Vielleicht stellen Sie sich beim Lesen dieses Beitrages bereits jetzt die Frage, auf welche Art und Weise Sie die Flüchtlingsarbeit in Heimbach zukünftig unterstützen können. Auch wenn Sie sich vielleicht in der Vergangenheit noch nicht angesprochen gefühlt haben. Die Antwort ist ganz einfach. Grundsätzlich freuen wir uns über jedes ehrenamtliche Engagement, jede freie Minute, die Sie bereit sind für die Flüchtlingshilfe zu investieren. Die Tätigkeitsfelder können da ganz unterschiedlich sein und sich nach Ihren persönlichen Neigungen richten. Sei es z.B. die niedrigschwellige aufsuchende Sozialarbeit (also das Aufsuchen von Flüchtlingen/Flüchtlingsfamilien in ihren Wohnungen), Hausaufgabenbetreuung, niedrigschwelliger Deutschunterricht, Unterstützung bei der Wohnungssuche für anerkannte Flüchtlinge, Unterstützung der anerkannten Flüchtlinge beim Abschluss von Wohnraummietverträgen, unterschiedlichste Behördengängen zur job-com/Kreis Düren, Krankenkassen etc., Spielnachmittage, gemeinsame Ausflüge und vieles mehr.

Die zuständigen Mitarbeiter/-innen werden zeitnah nach den Feiertagen die ersten Weichen für einen neuen Fahrplan 2017 erarbeiten. Die Ergebnisse sollen dann anschließend in einem weiteren Arbeitstreffen „Runder Tisch Asyl“ mit allen interessierten Bürgerinnen und Bürgern kommuniziert und diskutiert werden. Der Termin für das Arbeitstreffen wird rechtzeitig im Stadtjournal bekanntgegeben, zu dem ich Sie bereits jetzt herzlich einlade! Bis dahin haben Sie selber ebenfalls die Gelegenheit, eigene Ideen und Vorschläge zu entwickeln und diese dann beim gemeinsamen Arbeitstreffen in die Runde einzubringen. Auf Ihre Ideen sind wir sehr gespannt und freuen uns auf jeden konstruktiven Vorschlag.

Helfen Sie uns, dass wir allen integrationswilligen Flüchtlingen, insbesondere auch denen, die in Heimbach bleiben wollen, im Rahmen unserer Möglichkeiten, bei der Schaffung der notwendigen Rahmenbedingungen unter die Arme zu greifen.

Bei Fragen rund um die ehrenamtliche Flüchtlingshilfe wenden Sie sich gerne an Herrn Marx, Rathaus Hengebachstraße 14, Zimmer 1, Durchwahl- 80828.

Ich bedanke mich noch einmal ausdrücklich bei allen engagierten Mitbürgerinnen und Mitbürgern und verbleibe bis dahin mit

Herzlichem Gruß Ihr Peter Cremer

(Bürgermeister der Stadt Heimbach)


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Heimbach in Zahlen
Bundesland: Nordrhein-Westfalen
Regierungsbezirk: Köln
Kreis: Düren
Koordinaten: 50° 38' N, 6° 29' O
Höhe: 227 m ü. NN
Fläche: 64,8 km²
Einwohner: 4359
Bevölkerungsdichte: 69 Einwohner je km²
Postleitzahl: 52396
Vorwahlen: 02446, 02425
Kfz-Kennzeichen: DN
Stadtgliederung: 7 Stadtteile

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